Wohin fahren wir heute?
Drei Radtouren rund um Amelinghausen
Route 1
Beginnen Sie Ihre erste Tour in Amelinghausen selbst und nehmen Sie sich die Zeit, alle drei Kirchen zu besuchen: Die Ev.-luth. Hippolit-Kirche, die Selbständige ev.-luth. Pella-Kirche und die St. Godehard - Kirche der katholischen Gemeinde. Sie alle geben Zeugnis von der Vielfalt lebendigen Glaubens hier in der Heide.
Ihr Weg führt Sie nun gen Norden, vorbei an der Wohlenbütteler Mühle, nach Raven, wo die gotische St. Martinskirche malerisch auf einem Geesthügel liegt. Weiter nordwärts geht es über Eyendorf, bis Sie dann in Salzhausen die St. Johanniskirche mit ihrem eigentümlichen runden Turm besuchen. 
Wenn Sie sich nun nach Osten wenden, erreichen Sie Luhmühlen, ehe Sie weiter ostwärts bis Kirchgellersen mit seiner Laurentiuskirche fahren. Ein besonderes Kleinod erwartet Sie in Heiligenthal: Die Kapelle in unmittelbarer Nähe der Wassermühle.
Nun wird es Zeit, den Heimweg anzutreten: über Oerzen und Marxen könnnen Sie in Richtung Amelinghausen fahren, wobei Sie auf keinen Fall versäumen sollten, einen Abstecher in das nahegelegene Embsen mit seiner St. Katharinenkirche aus dem Jahre 1380 zu unternehmen.
Sie werden sicher gerne eine Pause im romantischen „Marxener Paradies“ machen, bevor Sie in Oldendorf die ausgedehnte Fläche der Totenstatt mit ihren Großsteingräbern sowie die Oldendorfer Mühle an der Luhe besuchen. Und noch ein Tipp: Kurz vor Amelinghausen sollten Sie sich die Kronsbergheide nicht entgehen lassen, hier findet alljährlich das große Heideblütenfest statt.
Route 2
In die reizvolle Gegend südöstlich von Amelinghausen führt Sie die zweite Tour. Hier laden in unmittelbarer Ortsnähe zunächst der Lopausee und etwas weiter ein für diese Gegend einst so typischer Schafstall zum Verweilen ein. Bald erreichen sie Betzendorf, wo Sie in der Kirche St. Peter und Paul einen sehenswerten Schnitzaltar aus dem 15. Jahrhundert und die Bronzetaufe aus dem 13. Jahnhundert bewundern können.
Ein Stückchen weiter nach Osten müssen Sie dann noch fahren, um die Gutskapelle in Barnstedt zu besichtigen. Ab hier liegt eine längere Strecke wundervoller Landschaft vor Ihnen:
Sie fahren in südlicher Richtung durch das ausgedehnte Waldgebiet des Süsings, um nach Ebstorf zu gelangen.
Im Kloster – heute ein Damenstift - müssen Sie sich unbedingt die einzigartige „Weltkarte“ zeigen lassen, doch nicht nur die ist sehenswert. Die gesamte Anlage wird Sie in ihren Bann ziehen.
In Ebstorf finden Sie ebenfalls die katholische Kirche Mariä Heimsuchung, die zum Besuch einlädt. Wenden Sie sich nun nach Nordwesten und nehmen Sie sich ein wenig Zeit, sich in Hanstedt I die Kirche St. Georg anzuschauen. Der Feldsteinbau ist um einen gotischen Chor und einen neugotischen Turm erweitert. Und auch hier können Sie sich die Wassermühle ansehen, ehe Sie sich nordwärts orientieren und über Tellmer wieder Amelinghausen erreichen.
Route 3
Dass die Landschaft westlich von Amelinghausen sehr abwechslungsreich ist, werden Sie auf Ihrer dritten Tour erleben. In Soderstorf können Sie an der Wassermühle Pause machen, ehe Sie sich in nördlicher Richtung auf den Weg gen Egestorf begeben.
Nach einem Besuch der katholischen Kirche Maria Assumpta mit den sehenswerten Marienfenstern gelangen Sie zur Fachwerkkirche St. Stephanus, der Wirkungsstäte des „Heidepastors“ Wilhelm Bode. Er hat sich um den Erhalt der Heidelandschaft besonders verdient gemacht. 
Weiter westlich liegt Undeloh mit seiner 800jährigen St. Magdalenen- Kirche. Der romanische Feldsteinbau ist einst um einen Chorraum in Fachwerkbauweise erweitert worden. Fahren Sie nun nach Süden, mitten durch das Naturschutzgebiet mit all seinen Reizen und landschaftlichen Schönheiten. Lassen Sie sich Zeit und genießen Sie diese einmalige Landschaft! Im Süden des Naturschutzparks finden Sie in Hörpel die kleine Kirche der Selbständigen ev.-luth. Gemeinde, ehe Sie Bispingen erreichen. Besuchen Sie beide Kirchen: Die
neugotische St.- Antoniuskirche und, etwas abseits davon, ihre Vorgängerin, die „Ole Kerk“. Folgen Sie nun dem Lauf der Luhe nach Nordosten, versäumen Sie es nicht, bei Schwindebeck die Quelle des Schwindebaches zu besuchen, erfreuen Sie sich an manchen Heideflächen am Wegesrande, bevor in Soderstorf die Großsteingräber der „Nekropole“ Ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Nun ist es nicht mehr weit bis nach Amelinghausen, dem Ausgangspunkt Ihrer Tour, wo Sie unbedingt noch die Zinnfigurensammlung im alten Postschuppen besichtigen sollten.